Geburstagsfest der Berliner Tafel - Pressemitteilungen - Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e. V.
11.09.2018

Geburstagsfest der Berliner Tafel

Gemeinsam mit rund 8.000 Besucher*innen hat die Berliner Tafel ihren 25. Geburtstag vor dem Rathaus Schöneberg gefeiert. Es war ein sonniges, fröhliches Fest mit viel guter Laune und prominenten Gästen wie dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller und dem Sänger Max Raabe.

Einige bildliche Eindrücke finden Sie hier
Copyright Dietmar Gust

25 Jahre Berliner Tafel - dieses Vierteljahrhundert ist nur mit der Hilfe der vielen, vielen Ehrenamtlichen denkbar, die Lebensmittel einsammeln, sortieren, verteilen oder auch mal Standdienste beim Weihnachtsmarkt übernehmen. Dazu kommen die zahlreichen Mitglieder und Sponsor*innen, die den Verein unterstützen. Ihnen allen galt die Feier am 9. September – ein Fest als Dankeschön für die Hilfe, ohne die die Berliner Tafel nicht helfen könnte.

Eine 60 Meter lange Tafel lud die Berliner*innen mitten auf dem John-F.-Kennedy-Platz zum Verweilen ein. Bunt geschmückt und eingerahmt von den Ständen, an denen viele Unterstützer*innen Speisen und Getränke für kleines Geld anboten und über die Arbeit der Berliner Tafel, ehrenamtliches Engagement sowie die Themen Nachhaltigkeit, Ernährung und Lebensmittelverschwendung informierten. Kinder hatten die Möglichkeit sich ihr Lieblingsobst auf die Wange malen zu lassen, die KIMBA-Blitzpizza zu backen, Geschicklichkeitsspiele auszuprobieren sowie Seifenblasen- und Luftballonkünstler zu bestaunen.

„Noch nicht mal ein geklautes Portemonnaie, kein verloren gegangenes Kind, sehr sehr friedlich“, resümierte ein Polizist vor Ort und wünschte sich mehr solche Einsätze. Davor lagen vier Stunden Programm mit Musik, Kabarett und politischen Botschaften.

„Wir können die Armut nur lindern. Es ist Aufgabe der Politik, sie zu bekämpfen“, sagte die Gründerin der ersten Tafel in Deutschland und bis heute ehrenamtliche Vorsitzende des Vereins, Sabine Werth. „Sie hat recht, das ist die Aufgabe der Politik“, bekräftige Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau von den Linken und erinnerte daran, dass die Berliner Tafel die Mutter aller inzwischen über 900 Tafeln in Deutschland ist.

Angelika Schöttler, Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, brachte die lokale Perspektive ein und betonte die große Bedeutung der LAIB und SEELE-Ausgabestellen in ihrem Bezirk – gerade weil nicht nur Lebensmittel verteilt werden, sondern die Menschen auch ein offenes Ohr finden. Eine Botschaft, die von Staatssekretärin Sawsan Chebli unterstützt wurde. Ihr Vater habe früher für die Familie die Hilfe sozialer Einrichtungen angenommen und sie wolle nun etwas zurückgeben, habe schon in drei Ausgabestellen mitgeholfen und werde das auch künftig regelmäßig tun.

Nach dem Glockenleuten um 12:00 Uhr betrat der regierende Bürgermeister von Berlin und Schirmherr des Festes, Michael Müller, die Bühne. Eingeleitet durch die Worte Ernst Reuters „Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt“ verwies er auf die große Bedeutung der Berliner Tafel für die Stadt und das gute Miteinander seiner Bewohner*innen. Berlin könne stolz auf den Verein und das Engagement der Ehrenamtlichen sein. So hatte der Regierende dann auch sichtlich Spaß daran, zusammen mit Sabine Werth die dreistöckige Geburtstagstorte anzuschneiden. Die Torte war ebenfalls eine Spende und wurde im Anschluss an die Besucher*innen des Festes verteilt.

Viel Applaus gab es für die Nachricht, dass künftig nicht nur am Flughafen Tegel Pfandflaschen eingesammelt werden, sondern auch in Schönefeld. Mit den Spenden kann unter anderem die Fahrzeugflotte der Berliner Tafel regelmäßig instand gesetzt und, sofern nötig, erneuert werden.

Für die gute Stimmung sorgten aber auch der Kabarettist Horst Evers, der Sänger Max Raabe mit seinem Pianisten Ian Wekwerth und der Berliner Soulchor - alle hatten sich ohne zu zögern pro bono zur Verfügung gestellt.

Noch nie hatte die Berliner Tafel ein so großes Fest gestemmt. Als dann am Ende alle gemeinsam „Happy Birthday“ anstimmten, da hatten nicht nur die vielen, die mit unermüdlichem Einsatz für das Gelingen des Festes gesorgt hatten, Gänsehaut und die ein oder andere Freudenträne im Auge.

25 Jahre Berliner Tafel – das bedeutet 25 Jahre Solidarität, Engagement und Herzblut.

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