Weiches Brot, Bananen und Trockenshampoo: Berliner Tafel unterstützt Kältehilfe

Die Nächte werden spürbar kälter und damit wird für obdachlose Menschen das Überleben auf der Straße noch härter. Am 01. November erweitert die Berliner Kältehilfe ihre Angebote, auch die Berliner Tafel stockt ihre Unterstützung auf und erreicht rund 7.100 wohnungs- oder obdachlose Menschen.

Von Oktober bis April verstärken die sozialen Einrichtungen in Berlin aufgrund der kalten Temperaturen ihre Angebote für obdachlose Menschen, einige starten damit bereits im Oktober, andere folgen im November.  

Von den rund 400 sozialen Einrichtungen, die ganzjährig auf der Belieferungsliste der Berliner Tafel stehen, sind derzeit rund 40 Organisationen im Rahmen der Kältehilfe aktiv. Einige bieten mehr Schlafplätze und/oder mehr Essensausgaben an, andere Einrichtungen haben ihren Fokus ohnehin auf die Unterstützung wohnungs- und obdachloser Menschen gelegt und passen ihre Angebote nun den besonderen Herausforderungen des Winters an.  

Der erhöhte Bedarf heißt für die Berliner Tafel, dass auch sie ihre Hilfe für die sozialen Einrichtungen aufstockt. Allein im Zusammenhang mit der Kältehilfe unterstützt sie derzeit pro Woche rund 7.100 Personen mit Lebensmitteln.

Hierbei geht es aber nicht nur um die Menge der Waren, sondern auch um die Art der Produkte. Die meisten Einrichtungen für obdachlose Menschen bitten um weiches Brot und Bananen, da viele ihrer Gäste aufgrund von Zahnproblemen nicht gut kauen können. Sehr erwünscht sind auch immer Hygieneprodukte wie Deo, Duschzeug, Trockenshampoo und Einmal-Rasierer. Das Highlight einer jeden Spende sind PET-Getränkeflaschen, die neben ihrem Inhalt noch die Möglichkeit für Pfandgeld anbieten.

Aufgrund einer Extra-Warenspende konnte die Berliner Tafel kürzlich auch Rucksäcke und Unterhosen an die sozialen Einrichtungen umverteilen.  

„Wir freuen uns sehr, auch in der Kältehilfe aktiv sein zu dürfen und danken unseren Unterstützern und Unterstützerinnen sehr herzlich. Sie helfen uns, dass wir helfen können“, sagt Sabine Werth, Gründerin und Vorsitzende der Berliner Tafel.