Lebensmittel für Bedürftige

Die Berliner Tafel ist angetreten, Lebensmittel vor der Vernichtung zu retten. Mit dieser Arbeit ist sie enorm erfolgreich. Zum einen werden inzwischen in ganz Berlin pro Woche bis zu 600 Supermärkte angefahren. Zum anderen wurde den Märkten vor Augen geführt, wie viel sie zuvor weggeschmissen haben.

Die Konsequenz: Sie wirtschaften deutlich sparsamer. Dass hier der Überflussgesellschaft Einhalt geboten wurde, darauf ist die Berliner Tafel stolz. Dass sie dadurch noch mehr Arbeit hat, nimmt sie in Kauf: Es müssen mehr Läden angefahren werden, um die gleiche Menge Lebensmittel wie zuvor zu beschaffen. 

Die Arbeit der Berliner Tafel beruht auf drei Säulen

Beratungsstellen, Schul-, Theater und Frauenprojekte sowie viele andere soziale Organisationen: Auch sie müssen scharf rechnen und bekommen von der Berliner Tafel Lebensmittel geliefert, damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Mahlzeiten zubereiten und gemeinsam essen können.

Menschen, die eine kleine Rente haben, Arbeitslosengeld, Sozialhilfe oder Grundsicherung beziehen, sparen am ehesten am Essen. Mit den gespendeten Lebensmitteln können sie sich gesünder ernähren und haben vielleicht Geld übrig, um mit den Enkeln in den Zoo zu gehen oder sich ein Buch zu kaufen.

Die Berliner Tafel will Kinder nicht stigmatisieren und bietet daher keine Suppenküche für Arme an. Stattdessen wendet sie sich mit den KIMBA-Angeboten für Ernährungsbildung an bestehende Gruppen wie z.B. Schulklassen und betont damit das gemeinschaftliche Lernen, Zusammenarbeiten und Essen.

„Wie viele Kisten braucht ihr?“ – Die Berliner Tafel verteilt pro Monat 660 Tonnen Lebensmittel
LAIB und SEELE, denn der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Im KIMBAmobil, einem umgebauten Bus, lernen Kinder- und Jugendliche die Zubereitung von Zwischenmahlzeiten und Säften

Mehr Informationen?

Erfahren Sie hier mehr über die drei Säulen der Berliner Tafel.

Film- und Buchtipp

Der weltweite Abfallwahnsinn geht weiter – eindrucksvoll dokumentiert von Valentin Thurn in seinem Film „Taste the Waste“. Nicht nur weil die Berliner Tafel darin auch zu Wort kommt, sondern weil der Film und das Buch „Die Essensvernichter“ einfach gut sind, gibt es hier eine Empfehlung.

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