Selbstverpflichtung für Ehrenamtliche - Pressemitteilungen - Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e. V.
19.05.2017

Selbstverpflichtung für Ehrenamtliche

Die Arbeit der Berliner Tafel lebt vom Ehrenamt. Alleine für LAIB und SEELE arbeiten 1.300 Ehrenamtliche – nur mit ihrer Hilfe können jeden Monat rund 50.000 Bedürftige Lebensmittel erhalten. Vor einigen Wochen wurden Vorwürfe laut, dass sich einige LAIB und SEELE-Ehrenamtliche unrecht- und übermäßig an gespendeten Lebensmitteln bereichern würden. Die Berliner Tafel ist den Anschuldigungen nachgegangen und informiert heute zusammenfassend über den aktuellen Stand sowie gezogene Konsequenzen.

Im Hinblick auf die berlinweite LAIB und SEELE-Arbeit:

  • Der LAIB und SEELE-Beirat hat eine verbindliche Selbstverpflichtungserklärung für die LAIB und SEELE-Ehrenamtlichen formuliert und an alle 45 zuständigen Gemeinden geschickt. Die Erklärung konkretisiert und vereinheitlicht die bestehenden LAIB und SEELE-Leitlinien.
  • Der LAIB und SEELE-Beirat erarbeitet ein Handbuch für Ehrenamtliche, in dem nochmals alle praxisrelevanten Informationen gebündelt und vereinheitlicht nachzulesen sind.
  • Die Berliner Tafel bittet weiterhin um Informationen, sollte jemand den Eindruck von Unregelmäßigkeiten haben. Der Beirat besucht die benannten Ausgabestellen umgehend.

Im Hinblick auf die von den Fernsehbeiträgen betroffene Ausgabestelle:

  • Der LAIB und SEELE-Beirat, die LAIB und SEELE-Koordinatorin der Berliner Tafel und die Pfarrerin der zuständigen Gemeinde begleiten die Arbeit vor Ort.
  • Der bisherige Leiter hat sein Amt niedergelegt, die Ausgabestelle wird mittlerweile von einem Team geleitet.
  • Weitere Ehrenamtliche haben die Ausgabestelle verlassen.

Im Hinblick auf die Arbeit in der Zentrale der Berliner Tafel in der Beusselstraße:

  • Die Fahrzeuge der Berliner Tafel sind schon seit Jahren mit einem GPS ausgestattet, mit dem alle Touren überprüft werden können; Unregelmäßigkeiten bei den Touren führen zum Ausschluss. Die Berliner Tafel hat sich aus diesem Grund bereits in der Vergangenheit und auch aktuell von mehreren Fahrern und Beifahrern getrennt.

„Wir haben diese Situation zum Anlass genommen, unsere Arbeitsabläufe zu überprüfen und nachzubessern. Das werden wir auch weiterhin tun. Ich danke allen Unterstützer*innen für ihr Vertrauen und der großen Mehrheit der integren Ehrenamtlichen für ihr Engagement“, sagt Sabine Werth, Vorsitzende der Berliner Tafel.

Die Berliner Tafel hat eine Seite eingerichtet, auf der sie kontinuierlich über den Umgang mit den Vorwürfen informiert. Die Website ist über diesen Link erreichbar: http://bit.ly/2oXhnX7

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